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Der heilige Gesang bei dem Gottesdienste in der römisch-katholischen Kirche : nebst den durch's Jahr gebräuchlichen Andachten, Gebethen und Litaneien
Entstehung
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V.

Zum Eingang.

Gott, auf dein Wort erscheinen wir Um heiligen Altar, Vereint wie Brüder stellen hier Sich deine Kinder dar. Du rufft uns Bater, selbst zu dir Der, Gnadenstimme folgen wir. O ziehe unsern ganzen Sinn, Und unsre Herzen zu dir hin, Zu dir­dir- Zieh unsre Herzen hin.

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2. Mit tiefster Ehrfurcht bethen dich Die Him: melsgeister an, Doch dürfen arme Menschen sich Auch deinem Throne nah'n. Selbst unsre Schuld entfernt uns nicht O Gott, vor deinem Angesicht; Wenn wir wehmüthig sie bereu'n, Willst du uns, Vater gern Berzeih'n. Willst du- Verzeih'n- uns Vater gern verzeihn.

Zum Gloria.

Ehr' dem Höchsten, Heil uns Armen, Gott ist Vater voll Erbarmen, Kein Tyrann ist unser Herr. Rühmi's im Himmel, rühmt's auf Erden Alles soll uns Zuruf werden, Liebe, Liebe, nichts als Lieb ist er. rep.

Nach der Epistel.

Gott, wie soll ich dich erheben, Dessen Güte alles preißt; Daß du uns dein Wort gegeben: Das zum Heil uns unterweist; Weil es dich erkennen lehrt, Und uns heiligt und bekehrt; Ja, wenn uns ein Leiden drückt, Mit so reichem Trost erquickt.

Zum Credo.

Was hilft es mir ein Christ zu seyn, Wenn ich nicht christlich lebe, Nicht liebreich, fromm, gerecht und rein Zu wandeln mich bestrebe. Was hilft der Glaub im Mund geführt, Wovon man keine Früchte feurt?