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Gnaden und
mel, so genannt von dem Berge Karmel im h. Lande, auf dem er seinen Anfang nahm, und we gen der außerordentlichen Andacht, mit welcher er von seinem Ursprunge an die heiligste Jungfrau verehrte. Der Heilige erhielt nach langem, inständigem Flehen von der seligsten Jungfrau als Zeichen ihrer besonderen Huld dieses Skapulier. Man trägt es, um Maria als die mächtige Beschützerin des Karmeliter- Ordens zu ehren, und um sich der Verheißungen theilhaftig zu machen, welche sie den Mitgliedern dieses Ordens für die Dauer ihres Lebens, für die Stunde ihres Todes und für die Zeit ihres Fegfeuers gegeben hat.
Gnaden.
Die mit dem Stapulier der Karmeliter Bekleideten sind von der Mutter Gottes auf besondere Weise an Kindesstatt angenommen und haben Antheil an den Gebeten und guten Werken sowohl des Ordens, als auch der Bruderschaft der seligsten Jungfrau Maria vom Berge Karmel; zudem erhalten sie einen größeren Antheil an all dem Guten, was in der gesammten katholischen Kirche geschieht ¹). Einen noch höheren und den höchsten Werth erhält aber das Stapulier durch die Verheißungen, mit welchen es die seligste Jungfrau dem sel. Simon übergab. Maria sprach:
Nimm hin, geliebtester Sohn, dieses
1) Papst Clemens X., 8. Mai 1673.


