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Katholisches Gesang- und Gebetbuch für die Angehörigen des Bisthums Limburg / im Auftrage des Hochw. Herrn Peter Joseph, Bischofs von Limburg, hrsg. von Julius Eiffler, Domvicar
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Leidensgeschichte unsers Herrn Jesu Christi.

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Kleophas Weib, und Maria Magdalena. Und da Jesus seine Mutter und den Jünger, welchen er lieb hatte, den Johannes, da stehen sah, sprach er zu seiner Mutter:" Weib, siehe da Deinen Sohn!" Und darauf sprach er zum Jünger: Siehe da Deine Mutter!" Und von dieser Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.

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Um die sechste Stunde aber( um Mittag) entstand eine Finster­niß über die ganze Erde bis zur neunten Stunde( gegen 3 Uhr). Um die neunte Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lamma fa­bacthani," d. h. Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?" Einige von den Herunstehenden hörten es und sprachen:„ Er ruft Elias." Hierauf sprach Jesus:„ Mich dür­stet!" Und es stand da ein Gefäß mit Essig; und sogleich lief Ginec hinzu, füllte einen Schwamm mit Effig, steckte ihn an einen Ysopstengel, hielt ihn Jefu vor den Mund und gab ihm so zu trinten. Die Uebrigen fagten: Halt, wir wollen sehen, ob Elias komme, ihn zu retten." Nachdem nun Jesus den Effig genommen, sprach er:„ Es ist vollbracht." Und er rief wieder mit lauter Stimme: Vater, in Deine Hände empfehle ich meinen Geist!" neigte dann sein Haupt und gab seinen Geist auf.

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Und siehe, plößlich zerriß der Vorhang des Tempels in zwei Stücke von Oben bis Unten; die Erde bebte; die Felsen spalteten fich; die Gräber öffneten sich; und die Leiber vieler ent­schlafenen Gerechten standen auf. Als aber der Hauptmann, der gegenüber stand, und die Soldaten dieses Wunder sahen, erfaßte sie Furcht, und sie sprachen:„ Wahrlich, dieser Mann war Gottes Sohn." Und alles Volk, das zugegen war, schlug an seine Brust und kehrte zurück nach Hause. Es war aber der Tag vor dem Sabbath. Damit also die Zeichname nicht über den Sabbath denn jener Sabbath war ein großes Fest- am Kreuze hängen blieben, so baten die Juden den Pilatus, daß ihre Beine zerschlagen und sie abgenommen würden. Und die Soldaten gingen und brachen die Beine Derer, die mit Je­su gekreuzigt worden. Und da sie zu Jesu kamen und sahen, daß er schon todt war, so zerbrachen sie seine Beine nicht, son­dern einer der Soldaten durchstach mit einem Speere feine Seite, und sogleich floß Blut und Wasser heraus.

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Danach ging Joseph von Arimathäa, ein angesehener Mann, der ein Jünger Jesu war, zu Pilatus und bat um den Leich­nam Jesu. Pilatus wunderte sich, daß er schon todt sei. Als