418
Und wahre Chriſtenſitten. O noch nicht Richter, noch
ein Kind, Dieß macht mich hoffen: Kinder sind Ja leichter zu erbitten.
-
5. Du kehrest einst mit Majestät,
Vom Engelheer umringet, Wenn diese Welt zu Trümmern geht, Der Staub aus Gräbern dringet; Dann muß auch ich hin in's Gericht, Allweiser, vor dein Angesicht, Von Furcht und Angst durchdrungen; Osprich dann: ich erkenne dich; Du hast vor meiner Krippe mich Mit Inbrunst einst besungen.
-
-
-
-
-
-
-
Fastenlied.
1. Laß mich deine Leiden singen, Dir des Mitleids Opfer bringen, Unverschuld'tes Gotteslamm,
Das von mir die Sünden nahm! Jesu, drücke deine SchmerTief in aller Christen Herzen; Laß mir deizen nes Todes Pein Trost in meinem Tode sein!
2. Ins Gericht für Menschen treten, Zum erzürnten Vater beten,- Seh' ich dich mit Blut bedeckt Auf den Delberg hingestreckt. Jesu, drücke 2c.
-
3. Dich zu binden und zu schlagen, Zu beschimpfen und zu plagen, Nahet sich der Feinde Schaar, Und du gibst dich willig dar. Jesu, drücke zc. 4. Von den Richtern, die dich hassen, Wilden Kriegern überlassen,- Strömet dein unschuldig's Blut, Unter frecher Geißeln Wuth. Jesu, drücke 2c. 5. Unter lautem Spott und Hohne- Seh' ich eine Dornenkrone, Die, mein Heiland, scharf geſpitzt,- Deine Stirne schmerzlich ritzt. Jesu, drücke 2c.
-
-
-
1
-
-
-
-
-
-
-
-
-


