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ligen Willen. Laß mich nicht überdrüßig werden, wenn mir dieß oder jenes mißlingt, denn Ruh' und Friede wird ja erst unser Loos sein in deinen ewigen Wohnungen. Laß mich aber auch von den Sorgen um das Zeitliche nicht so sehr umfangen werden, daß ich darüber der ewigen Güter vergesse. Alles was ich beginne, laß mich beginnen in deinem Namen, und vollenden zu deiner Ehre. Nie will ich darauf vergessen, daß dein allsehendes Auge mir nachfolgt auf all meinen Wegen, und daß die geheimsten Gedanken meines Herzens vor dir offen daliegen. Gib mir Reue und den Geist der Buße für das, was vergangen ist; gib mir einen guten ernstlichen Willen für die Zukunft, und lasse das Blut deines eingebornen Sohnes unsers Erlösers Jesu Christi nicht an mir verloren gehen. Erhöre mein Gebet! Lasse mein Rufen zu dir gelangen.
1. Pfalm.
Glückselig der Mann, der nach dem Rath der Bösen nicht geht, und auf dem Weg der Sünder nicht steht, und nicht sitzt auf dem Stuhle der Spötter; sondern im Gesetze des Herrn seine Lust hat, und in seinem Gesetze betrachtet Tag und Nacht. Denn er wird sein wie ein Baum, der ge= pflanzt ist an Wasserfällen, welcher Frucht gibt zu seiner Zeit, sein Blatt wird nicht abwelken, und


