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Gib daß ich mein Leben dir und meinem Nächsten weihe.
Laß mich nicht den Spott der Gottlosen fürchten, noch den Hohn der Hoffärtigen. Ent reiß meine Seele den Stricken des Verführers. Laß mich mit dem Munde bekennen, und im Herzen empfinden, du seiest der Herr, und kein wahres Glück sei außer dir. Gib Stärke zu meinen Geschäften, erleuchte meinen Verstand, erhebe mein Herz, daß es begierig werde, nicht der Welt, sondern dir gefällig zu werden. Gib mir die Ruhe, Herr! die Ruhe, die Begleiterin der wahren Tugend. Kann Betrübniß und Leiden mein Herz bessern, Herr! so gib mir auch meinen Theil an Kummer und Schmerzen. Du wirst deinem Kinde keine Last auflegen, die es nicht ertragen kann.
Gib mir nicht den irdischen Reichthum, der die Seele erniedriget, und den die blasse Sorge bewachet. Laß mich reich sein an guten Handlungen. Gib mir nur so viel, daß mein Herz nicht von Sorgen der Nahrung eingenommen,
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