Abendandachten.
ten, damit ich jene Fehler recht erkenne, bereue und fühne, welche ich an diesem Tage begangen habe. Amen.
Tritt jetzt, meine Seele vor den heiligen
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Fünf Wunden- Spiegel.
Kein Glas-, kein Metallspiegel, o mein Jesus, erzeugt ein so treues Bild, wie jener wunderbare in die Deffnungen Deiner heiligen Wunden gleichsam eingerahmte, durch Dein hellglänzendes Blut gebildete Fünf- WundenSpiegel. Deine gebenedeiten Hände und Füße, Dein göttliches Herz sagen mir, wie Du gelebt und die heiligen fünf Wunden zeigen, wie ich durch Sünden mich befleckte.
Deine rechte Hand, o Jesus, hat fort und fort mahnend, warnend, lehrend zum Himmel gezeigt, gesegnet und Wohlthaten gespendet. Schaffte und wirkte ich heute für den Himmel der nur für die Erde? War mein Tageswerk durch die gute Meinung ein heiliges Gebet? Erhob ich meine Rechte zu leichtsinnigem, sündhaftem Schwure, im Zorne, mißbrauchte ich sie für Naschhaftigkeit, Unmäßigkeit im Essen und Trinken, für Hoffart und Puß, zu unehrlichem oder gar unschamhaftem Thun und Treiben?
O mein Heiland, wie bitter hast Du das, was ich verbrochen, büßen müssen!- Weit über den Kalvarienfelsen hinaus hörte man die Hammerschläge, welche zur Buße für diese Sünden meiner rechten Hand den schweren Nagel durch Deine heilige rechte Hand trieben.


