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Rauchopfer für Kranke und Sterbende und deren Freunde / von Wilhelm Löhe
Entstehung
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Worte aus Gottes Munde

gleich unzählige Ströme voll wären? Oder soll ich meinen ersten Sohn für meine Uebertretung geben? Oder meines Leibes Frucht für die Sünde meiner Seele? Mich. 6, 6. 7.

Gott. Ich habe meines eigenen Sohnes nicht verschonet, sondern habe ihn für euch alle dahin gegeben. Röm. 8, 32. Also hat Gott die Welt geliebet, daß er seinen eingebornen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht ver­loren werden, sondern das ewige Leben haben. Joh. 3, 16. 09

5. Die Seele. Er war der Aller­verachtetste und Unwertheste, voller Schmer­zen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn nichts geachtet. Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unserer Missethat willen ver­wundet, und um unserer Sünde willen