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Rauchopfer für Kranke und Sterbende und deren Freunde / von Wilhelm Löhe
Entstehung
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Worte aus Gottes Munde

zen täglich? Schaue doch und erhöre mich! Herr, mein Gott, erleuchte meine Augen, daß ich nicht im Tode entschlafe. Pſ. 13,

2-4.

Gott. Ich bin bei dir, spricht der Herr, daß ich dir helfe. Züchtigen aber will ich dich mit Maße, daß du dich nicht für unschuldig haltest. Jer. 30, 11. Ein Haar von deinem Haupte soll nicht umkommen. Faße deine Seele mit Geduld. Luc. 21, 18. 19.

3. Die Seele. Ach du Herr, der du ewiglich bleibest, und dein Thron für und für, warum willst du unser so gar vergeßen und uns die Länge so gar ver­laßen? Verneuere unsere Tage wie vor Alters! Klagl. 5, 19-21.

Gott. Der Herr verstößt nicht ewig­lich, sondern er betrübet wohl und erbarmt sich wieder nach seiner großen Güte; denn er nicht von Herzen die Menschen plagt und betrübt. Klagl. 3, 32. 33.

4. Die Seele. Warum währt doch unser Schmerz so lange, und unsere Wun­