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Betrachtungen und Erhebungen
mit freudiger Bereitwilligkeit zur Verherrlichung Gottes und zu meinem Seelenheile zu benützen.
Ist es mir verstattet, einen Armen oder Betrübten zu trösten und zu unterstützen, sollte es mich auch ein Opfer fosten, so will ich dem Herrn dafür danken. Sollte ich Beleidigungen oder Widerwärtigkeiten zu ertragen haben, so will ich, eingedenk meiner Schwachheit, die Hilfe Gottes anrufen, und wenn es mir mit seiner Gnade gelingt, den Frieden und die Ruhe meiner Seele zu bewahren, so will ich Ihn dafür loben und benedeien. Sollte mich heute ein Unglück treffen, so will ich mein Herz zu Demjenigen erheben, der die Leiden, aber auch die Tröstungen sendet. ,, Herr," will ich alsdann beten, ,, ich verdiene zwar deine Heimsuchungen und Prüfungen; Du schonest meiner ſelbst dann noch, wenn deine strafende Hand auf mir ruht; ferne sei es von mir, gegen deine heiligen Anordnungen zu murren. Aber habe Mitleid mit meiner Schwachheit! Wenn es möglich ist, so laß diesen Kelch an mir vorübergehen, doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!" Sollte aber ein glückliches Ereigniß, von Gott gesendet, heute mein Leben erfreuen, so sei das erste Gefühl meines Herzens inniger Dank gegen Jhn, den Geber alles Guten!
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