Trost,
5. Die Kranken nicht genug zu heilen, Rath Gesunden zu ertheilen, der Weisheit Lehrer uns zu sein!- für uns in frecher Henker Händen- das Leben und die Qual zu enden, uns von der Hölle zu befrei'n?
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6. O nein! es wallen neue Triebe der ewig uns verheiß'nen Liebe in unser's Heilands treuer Brust; die lehren ihn das Mittel finden,- fich uns noch enger zu verbinden,- bei Menschenkindern sucht er Lust.
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7. Er läßt bis an das End der Zeiten- bei uns sich einen Sitz bereiten,- uns seine Neigung darzuthun. Der Gottheit Schimmer einzuhalten, verhüllt er sich in Brotsgestalten und will in unsern Herzen ruh'n.
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8. Christen, laßt uns Blumen pflücken und Tempel und Altäre schmücken, das Rauchfaß hauche füßen Duft, die Priesterschaft im Feierkleide verkündige der Kirche Freude, die Glocke schalle froh zur Luft!
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9. O lasset uns mit Jubelliedern- der Liebe Wunderwerk erwidern, dem dieser Tag geheiligt ist. Preis, Ehre Dir im Sakramente,- nach dem sich einst die Vorwelt sehnte, der Du zu uns gekommen bist!
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10. Laßt heilig! heilig! heilig! schallen dem Menschenfreunde, der vor allen bei seinem Christenvolke wohnt:
dem Lamme, das in Broteshülle mit aller seiner Gnadenhülle auf unsern Prachtaltären thront.
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11. Du bist es, Herr, Gott uns'rer Väter, du Brot des Starken, unser Retter,- Du bist's in Deines Priesters Hand! Wir sollen beten an im Staube! - Dein Das Aug' ist blind, doch sieht der Glaube, Wort ist ihm ein Unterpfand.
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