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Wandlung.
( Jetzt kommt der wichtigste und heiligste Theil der Messe. Jenes reine Brot und der unverfälschte Wein, welche der Priester Gott dargebracht, werden durch Gottes allmächtigen Willen verwandelt in Christi Leib und Blut. Derselbe Gott, den die Engel zu sehen verlangen, ist hier. Das auf dem Kreuze vergossene Blut, von dem ein Tropfen so kostbar ist, daß er die ganze Welt hätte erlösen können, ist im Kelche. Und das alles geschieht auch deinetwegen. Wenn der Priester die hl. Hostie empor hebt, denke nicht anders, als wenn du Gott selber sähest, mache das Kreuz, schlage dreimal reumüthig an die Brust und bekenne, daß deine Sünden an dem Tode Jesu Schuld sind.)
Sei gegrüßt, o wahrer Leib meines Heilandes Jesu Christi. Um meiner und der ganzen Welt Sünden willen bist du am Kreuze gestorben. Ich bete dich demüthig an. O Jesu, dir lebe ich, o Jesu, dir sterbe ich, o Jesu, dein bin ich todt und lebendig. Amen. ( Bei Aufhebung des Kelches bete:)
Sei gegrüßt, o kostbares Blut Jesu Christi, das für mich am Kreuze geflossen ist. In tiefster Demuth bete ich dich an. Herr Jesu, sei mir gnädig, Herr Jesu, sei mir barmherzig, Herr Jesu, verzeih' mir alle meine Sünden. Amen.
Nach der Wandlung.
( Der Priester betet mit ausgestreckten Armen zur Erinnerung wie Jesus am Kreuze ausgespannt für uns gebetet hat, neigt sich dann tief auf den Altar, denn wir alle sollen als sündhafte Menschen mit demüthigem Geiste vor Gott erscheinen und macht öfter das Kreuz über die Hostie und den Kelch, um uns deutlich zu erinnern, daß hier dasselbe Opfer ist, welches Jesus am


