Gebet,
Gebet nicht gefallen- und mir nichts nüßen.
Ich sollte, wenn ich bete, dich mir recht lebhaft vergegenwärtigen; ich sollte Ehrfurcht, Liebe, Vertrauen, ein fehnliches Verlangen in mir hegen, bir, zu gefallen; und einen tiefen Schmerz, so ich dir mißfallen habe. Ich sollte allemal vom Gebete, von der Unterredung mit dir, mit guten Vorsäßen aufstehen, mit neuem Muthe erfüllt an meine Arbeit gehen, ich sollte zur Ertragung meiner Leiden mehr gestärkt sein, und dann meine Pflichten mit größerer Treue erfüllen. Kurz, ich sollte durch's Gebet jederzeit gebessert werden. Deßwegen willst du, o mein Gott! daß ich beten soll zu meinem Besten, um durch das Gebet beruhigter, frömmer und besser zu werden.
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Ich will es wenigstens fünftighin thun, wenn ich bete; ich will mir lebhaft dich als meinen Gott und Vater


