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Erstes Capitel.
nicht lieben und aus tausend Millionen Herzen auserwählen?
Es ist endlich auch das allerbeste Herz! O guter Jesus, wer vermag die Güte deines liebenden Herzens gegen uns zu beschreiben? Wo in der Welt ist denn ein besseres Herz zu finden, als das unendlich gute Herz Jesu? wo ein solches Freundesherz? wo ein Bruderherz? wo ein Vaterherz? wo ein Mutterherz? Wo ist ein Herz, das sich so wie Jesu Herz zu Tod geliebt und uns in seiner heiligen Seitenwunde den Eingang zum Himmel eröffnet hat? Sollten wir einem solch liebenden Herzen unsere Gegenliebe versagen? Wahrlich, von Zärtlichkeit muß jedes Herz zerfließen, das eine so wunderbare Güte, eine so namenlose Liebe im Herzen Jesu betrachtet.
Wir besitzen also im heiligsten Herzen Jesu alle Schätze seiner Gottheit und Menschheit, ein Herz voll Mitleid, voll Zärtlichkeit, voll Sehnsucht für unser Heil; das Herz des liebreichsten Vaters des treuesten Freundes, Bruders und Bräutigams, das Herz des mächtigsten Königs und freigebigsten Wohlthäters, dem alle Schäße und Reichthümer Himmels und der Erde zu Gebote stehen.
O was können und sollen wir also von einem solchen Gottesherzen hoffen, in welchem alle Quellen der stärksten und unbegreiflichsten Liebe vereinigt find! Was hat uns Jesus nicht verdient durch seine unermeßlichen Leiden und durch die Geduld, die Sanftmuth, die Demüthigungen seines hei


