ΑΩ
Vorwort.
Sin neuer Frühling ist unserer heiligen katho
E lischen Kirche aufgegangen, als am 16. Juni
1875 der hochselige Papst Pius IX. alle seinem obersten Hirtenamte auf dem ganzen Erdkreiſe anvertrauten Seelen in feierlichster Weise dem göttlichen Herzen Jesu weihte. Diese heilige Weihe iſt und bleibt das kostbarste Unterpfand der zärtlichsten Liebe Jesu zu seiner heiligen Kirche und zu jeder Seele, welche die Andacht zu seinem liebevollsten Erlöserherzen pflegt. Mag wohl heute noch der Chor der Ungläubigen und Lasterhaften diese Andacht nicht kennen und nicht kennen wollen, so läßt sich die heilige Kirche mit allen gläubigen Katholiken doch nicht irre machen, sondern entfaltet in allen fünf Welttheilen den schönsten, erhabensten und gnadenreichsten Cultus des göttlichen Herzens unseres angebeteten Welterlösers. Alle treuen guten Katholiken eifern um die Wette, das heiligste Herz Jesu zu verehren, große Städte, ganze Länder und Völker haben sich feierlich dem Gottesherzen geweiht, sämmtliche Bischöfe des Erdkreises haben Ihm ihre Diöcesanen geweiht, und alle Päpste der letzteren Zeit empfehlen die Andacht zum göttlichen Herzen Jesu als die reichste Gnadenquelle für alle Menschen, Gerechte wie Sünder.
Ein kleines Glas, um aus dieser unerschöpflichen Gnadenquelle bequemer trinken zu können, möchte der Verfasser den Lesern in dem vorliegenden Buche


