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Die Heiligen als Musterbilder der Unschuld.
Die Unschuld ist der kostbarste Schak, deswegen sagt auch der hl. Geist:„ Alles, was man auch hochschäzen mag, es ist nicht zu vergleichen mit einer keuschen Seele" ( Sir. 26, 20). Die Heiligen haben alles gethan, um die Keuschheit zu bewahren. Sie waren mäßig in Speis und Trank, schliefen auf hartem Lager, arbeiteten mit allem Eiser, um dem Müßiggang- der aller Laster Anfang ist keinen Zutritt zu gewähren; sie flohen jede böse Gesellschaft und empfahlen sich alle Tage dem Schutz der lieben Mutter Gottes.
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Vom Hl. Franz Borgia lesen wir: Um die Unschuld zu bewahren, hat er über seine Augen gewacht, die Gefahren geflohen, eifrig gebetet, in frommen Büchern geleſen und oft die heiligen Sakramente empfangen.
Der heil. Stanislaus Koltka war sehr mäßig im Essen und Trinken, mied ausgelassene Kameraden und nahm auch noch freiwillige Bußwerke auf sich, um die Unschuld zu bewahren.
Der Hl. Franz Regis übte aufs genaueste die schöne Tugend der Reinheit. Er wußte, daß hierzu die Andacht zur


