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Der Weiße Sonntag : Belehrungen und Gebete für Erstkommunikanten und die gesamte Jugend, welche würdig und mit Nutzen kommunizieren will ; mit einer Beigabe: Unterricht und Gebete für Firmlinge und Gefirmte / von F. X. Fecht
Entstehung
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Weise wird es dir wohl möglich sein, all­mählich die Hoffart aus dem Herzen hin­auszubringen.

2. Seiz( Sabsucht) und Frei­gebigkeit.

( 7) Man fündigt durch Geiz und Habsucht, wenn man Geld und Gut unordentlich sucht und liebt und gegen Notleidende hartherzig ist.

Geizig ist ein Kind, das alles allein haben will; alles sorgfältig versteckt, was es bekommt; einem solchen Kinde darf man nichts anrühren, was ihm gehört; es braust gleich auf, wenn man etwas von seinen Sachen benüßen will. Ein geiziges, hab­süchtiges Kind nimmt in der Schule gerne Feder, Papier, Bleistifte, damit es von sei­nem Geld nichts zu kaufen braucht. Ein geiziges Kind gibt fast nie einem andern Kinde etwas, und wenn es etwas gibt, so gibt es nur das Schlechteste, von dem es meint, es könne es nicht mehr gebrauchen. Ein habsüchtiges Kind gibt gefundene Sachen nicht zurück; es betrügt und stiehlt gern beim Spiel und bei andern Gelegenheiten, um mehr Sachen aufhäufen zu können.

Wenn du in diesen Spiegel hinein­schaust, erblickst vielleicht auch du an deiner