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lichsten und häufigsten Fehler, mit denen auch Kinder schon ihre Seelen beflecken. Du kannst dann wie in einem Spiegel sehen, welche Fehler du an dir hast, und kannst sie dann allmählich bis zum Weißen Sonntag aus deinem Herzen herausreißen.
Ich nenne dir dann auch die Tugenden, mit welchen dein Herz geziert sein sollte, damit Jesus ein Wohlgefallen an deinem Herzen hat. Du wirst dir dann eifrig Mühe geben, dieselben dir zu eigen zu machen. Man vergleicht die Tugenden gern mit Blumen; so nennt man die Demut das Veilchen der Seele, die Freigebigkeit vergleicht man mit der Resede, die ihren Wohlgeruch uns bietet, die Kenschheit ist die Lilie der Seele, die wohlwollende Liebe die Rose; das Sinnbild der Mäßigfeit ist eine Blume, die auf magerm Boden wächst, das Edelweiß; die Sanftmut vergleicht man mit einem Glöcklein, das ganz stille ist, dem Maiglöcklein; an den Eifer im Guten mahnt das himmelblaue Vergißmeinnicht. Das Sinnbild des Gehorsams ist die Passionsblume, das Sinnbild der Aufrichtigkeit bas Silberkraut. Das ist der Tugendtanz, mit dem dein Herz geschmückt sein sol am Tage der ersten und jeder folgenden
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