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Laudate Dominum : katholisches Gebet- und Gesangbuch zunächst für Kirchenchöre höherer Lehranstalten / hrsg. von Joseph Mohr. Mit erzbischöfl. Approbation
Entstehung
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Meßandacht.

dern dich selbst. Wie es dir nicht genügen würde, wenn du alles hättest, nur mich nicht: ebenso kann auch mir nicht gefallen, was immer du gibst, wenn du dich selber mir nicht gibst. Unabänderlich ist mein Ausspruch: Wenn einer nicht allem entsagt, was er hat, so kann er mein Jünger nicht sein."( Luk. 14, 33.)

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O mein Gott und Herr! dein ist alles, was im Himmel ist und was auf Erden. Ich verlange nichts sehnlicher, als mich selbst dir zum freiwilligen Opfer darzubringen und dein eigen zu bleiben auf immerdar. In Vereinigung mit den Gaben des Priesters opfere ich dir darum auf meinen Leib und meine Seele, meine Gedanken, Worte und Werke. Insonderheit aber schenke ich dir mein Herz, weil du dieses vor allem begehrst, und ich dir nichts darbieten kann, was mehr mein eigen ist. Deshalb nehme ich es auch im Geiste in meine Hände und opfere es dir auf deinem heiligen Altar; ja ich versenke es in den heiligen Kelch, damit alle Gebete und Segnungen, welche über denselben gesprochen wer­den, auch über mein Herz gesprochen werden. Und wie der Wein nun bald durch die Konsekration in dein hoch­heiliges Blut verwandelt wird, also soll auch mein Herz mit umgewandelt und ganz in dich verwandelt werden. Außerdem lege ich auch all mein Kreuz und Leiden in diesen heiligen Kelch und opfere es dir auf in Vereini­gung mit dem bittern Kelche, welchen du, unser Herr und Erlöser, am Ölberge für unser Heil getrunken hast, und bitte dich, du wollest dieses mein Opfer annehmen und mit deiner allmächtigen Hand segnen und benedeien; der du mit dem Vater und dem heiligen Geiste gleicher Gott lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Zur Präfation.

Ich lobe, preise und benedeie dich, o liebreichster anbetungswürdigster Jesus, in Vereinigung mit jenem unaussprechlichen Lobe, mit welchem die allerheiligste Dreieinigkeit selbst dich lobt und von dir gelobt wird, und welches dann überströmt in die allerseligste Jung­