Morgengebete.
I. Nach dem 62. Pfalme.
Herr, mein Gott, meine Stärke, mit dem Mor
genlichte erwache ich zu Dir.
Ich schlummerte, und mein Bewußtseyn schwieg, und Dunkelheit umhüllte mich, gleich den Schatten des Todes; und nun, da ich erwache, erwache ich zu Dir.
Denn Du allein bist meines Geistes Licht und Leben, die Sonne meines Daseyns, meiner Bestres bungen Ziel; gib, daß ich lebe und wache zu Dir.
Damit mein Auge stets zu Dir erhoben sey, da= mit Dein Wohlgefallen auf meiner Seele ruhe, Deine Gnade mich beschirme.
Damit ich vor Dir wandle in aufrichtiger Ge finnung, im Glauben an Deine verborgene Herrlichkeit, im Vertrauen auf deine Baterhuld, im Gehorsam gegen Deinen liebreichen Willen,
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