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welche Qual dein Herz durchdrang! Wer begreift's, was du empfunden, wie du ihn voll Blut und Wunden, hilf- und trostlos sterben sahst, sterben und für Sünder büßen,- ganz entstaltet, ganz zerrissen, nackt und Mördern gleich erblaßt!
Du indessen bist über alles Elend dieses Lebens hinweg, und genießest in der Anschauung des Ewigen den Lohn deiner Treue. Ich aber bin noch in einer Welt, wo man mit Sünden befleckt, durch Leidenschaften verstrickt, von Gefahr umgeben, mit Kummer und Sorgen beschwert, durch Vorwitz und Eitelkeit zerstreut, durch Frrthum und Selbstbetrug hintera gangen, mit Mühe und Arbeit beladen, von sündlichen Versuchungen gereizt, durch Weichlichkeit und Schwelgerei entkräftet, und von Leiden und Armseligkeit niedergedrückt- mehrentheils wandelt zwiz schen Furcht und Hoffnung, nicht selten ungewiß, ob man vor Gott entweder der Liebe oder des Haffes werth sey.
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Wann werden denn alle diese Utebel mich zu verz folgen aufhören? Wann werde ich, von der unseligen Dienstbarkeit der Sünde befreit, die in deiner Tuz gend- Treue folgen, auf daß Gott und Jesus mir alles in allem sey? daß ich Jesu Lieb' erkenne, gegen ihn vor Liebe brenne, wenn es möglich ist, wie du! Ach! er starb für meine Sünden; möcht' ich es doch so empfinden, mit ihm leiden,- so, wie du! Mocht ich seyn nach seinem Herzen; an sein Sterben, seine


