366
Tagzeiten von der Doch läßt dein Vater fich
Noch nicht zur Hilf' erweichen. D Jesu! wem läßt fich
Hier deine Noth vergleichen? Kein Schmerz, kein Kummer, keine Pein Kann deinem Leiden ähnlich seyn. So sehr hat wegen mir
Dein Jammer zugenommen. Es ift, o Herr! mit dir
Auf's Acußerste gekommen: Ach gib, daß ich in meinem Tod Nicht leide eine solche Noth.
Ant. Gott, mein Gott! fich auf mich: warum hast du mich verlassen? Du bist mein Gott: weiche nicht von mir, weil die Trübsal nahe, und Niemand ist, der da hilft. Pf. 21.
v. Die Trübsale meines Herzens sind vermehret.
R. Rette mich aus meinen Nöthen. Pf. 24, V. 17.
Gebet. Laß mich, o schmerzhaftester Jesu! 2c., wie oben, S. 360.
Zu der Vesper.
O höchstes Gut! in deinem Blut, 20. V. Ehre sen dem Vater, 2.


