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Tagzeiten von der
Ja du, mein Herz, vor Wehmuth brich: Gott zittert, seufzt, und fürchtet sich. Die Schmach, den bittern Hohn, Und was die Höll erfunden, Die spiße Dornenfron',
Und alle seine Wunden,
Die Geißel, die den Leib verlegt,
Empfind't sein Herz auf einmal jeßt. Er fällt vor Heftigkeit
Der Schmerzen auf die Erden: Kann wohl dein Herzenleid,
Mein Jesu, größer werden? Wer soll bei dieser deiner Pein In seinem Leid noch mürrisch seyn?
Ant. Er nahm den Petrus und die zwei Göhne des Zebedäuß mit sich, und fieng an traurig und schwermüthig zu seyn, und sagte zu ihnen: Meine Seele ist bis zum Tode betrübt. Marc. 14, D. 33, 34.
v. Mein Herz ist in mir zerstört;
R. Und der Schrecken des Todes ist über mich gefallen. Pf. 54, V. 5.
Gebet. Laß mich, o schmerzhaftester Jesu! tc., wie oben, S. 360.


