Am heil. Frohnleichnamstage.
wahrhaft als Gott und Mensch in diesem wunderbaren Geheimnisse unter den Brodsgestalten zugegen bist. Von diesem Glauben belebt und erfreut komme ich, Dich hier anzubethen als meinen Herrn und meinen Gott, Dich zu lieben als meinen größten Wohlthäter, als das höchste, beste Gut, und Dir nach meinen schwachen Kräften für Deine unendlich großen Wohlthaten meinen Dank zu bezeigen. Ich vereinige meine Anbethung, meine Liebe und Danksagung mit der dankbaren und liebevollen Verehrung, welche Dir heute Deine ganze heilige Kirche erweiset. O wie freue ich mich, mein Gott und Heiland! daß Dir auf dem ganzen Erdballe von Deiner treuen Gemeinde ein so feierliches öffentliches Fest, zur Danksagung, zu Deiner Anbethung und Verherrlichung geweihet wird. Wie gerne, wie gerührt trete ich in die Reihen Deiner frommen Verehrer, welche Dir auf diesem Triumpfzuge frohlockend und anbethend das Geleite geben. Da beugen sich Dir alle Kniee und tausendmal Tausende geheiligter Herzen schlagen Dir dank- und lieberfüllt entgegen. O wie entzückt es meine Seele, Herr! daß das Denkmal Deiner unendlichen Liebe so glaubenvoll öffentlich anerkannt, feierlich verehrt und verherrlicht wird! Möchte ich mich doch würdig zu Deinem Lobe mit den Schaaren der Engel vereinigen! Möchte ich doch heute mit allen Deinen Gläubigen auf der weiten Erde wahrhaft im Geiste und in der Wahrheit Dich anbethen! danken will ich Dir für alles was Du einst hie
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