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reitet, ungebessert, noch voll von fündhaften Anschlägen, welche der heutige Morgen zur Reife bringen sollte, dahin gestorben sind. Gott, mein Erbarmer! ich kann die Größe der Wohlthat, daß du mich noch erhalten hast, nicht inniger und gerührter empfinden, als wenn ich bedenke, wie wenig ich noch an der wahren Besserung meines Herzens und meines Lebens gearbeitet habe; von wie vielen Leidenschaften und bösen Gewohnheiten ich mich noch immer beherrschen lasse; wie weit ich noch von der Vollkommenheit entfernt sen, nach welcher ich als Christ, als Schüler deines Sohnes, meines Herrn und Heilandes, streben soll.
Wie kann ich dir dafür genug danken, daß ich noch lebe, noch Zeit habe, auf dem Wege der Sünde umzukehren, mich zur wahren christlichen Frömmigkeit und Tugend zu bilden, mich der Glückseligkeit des ewigen Lebens fähig zu machen! Noch höre ich die rufende Stimme deiner Langmuth! Gott, ich will sie nicht vergebens hören. Es ist mein ernstlicher Vorsatz, nichts zu denken und zu thun, was mich deines Wohlgefallens unwürdig machen könnte. Alle Neigungen, alle Begierden, alle Wünsche meiner Seele sollen dir geheiligt seyn!
Gütigster Vater! ich bitte dich demüthig, verleihe mir die Gnade, diesen Vorsaß in seinem gan zen Umfange zu erfüllen! Sen mir stets mit dei
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