Druckschrift 
Geistliches Schmuckkästlein
Entstehung
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4. Von den Richtern, die dich haffen, wilden Kriegern überlassen, strömet dein unschuldig's Blut unter frecher Geißeln Wuth.

Jesu! drücke deine Schmerzen, 2c. 5. Unter lautem Spott und

Hohne seh'ich eine Dörnerkrone, die, mein Heiland! scharf gespißt, deine Stirne schmerzlich rigt.

Jesu! drücke deine Schmerzen, 2c. 6. Wundenvoll, erblaßt, entkräf­tet, an das Opferholz geheftet, ſeh' ich, wie ein Gottmensch stirbt, und den Sündern Heil erwirbt.

Jesu! drücke deine Schmerzen, ic. 7. Heiland! meine Missethaten haben dich verkauft, verrathen, dich gegeißelt und gekrönt, an dem Kreu­ze dich verhönt.

Ach es reuet mich vom Herzen, laß mein Heiland deine Schmerzen, deines Mittlertodes Pein nicht an mir verloren sein.