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3.
Dieß ist Mein Leib, den will ich schenken; Es sei zu meinem Angedenken;
So oft ihr, Freunde, dieses thut, So oft ihr dieß Geheimniß handelt, Wird Brot und Wein, wie jetzt, verwandelt In eures Meisters Fleisch und Blut.
4.
O Abgrund unbegriffner Güte! War's nicht genug, in einer Hütte
Für uns das Licht der Welt zu sehn? Die Zeit von mehr als dreißig Jahren, Verachtet, arm und in Gefahren Mit Undankbaren umzugeh'n?
5.
Die Kranken nicht genug, zu heilen, Trost, Rath Gesunden zu ertheilen,
Der Weisheit Lehrer uns zu sein? Für uns in frecher Hänker Händen Das Leben und die Qual zu enden, Uns von der Hölle zu befrei'n?


