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wendige bitten wir. Wir wollen aber auch unsere Kräfte anwenden, um Deinen Segen zu unseren Arbeiten zu verdienen. Wir wollen Deine Gaben mit Mäßigkeit und Dankbarkeit genießen, mit Wenigem zufrieden und genügsam sein, und von Deinem Segen gern auch unseren nothleidenden Mitmenschen mittheilen. Noch dringender flehen wir aber zu Dir um die geistliche Nahrung für unsere Seele, damit wir nicht verschmachten auf dem Wege unserer irdischen Pilgerschaft, sondern durch Dein göttliches Wort und durch das lebendige Himmelsbrot gestärkt und geheiliget zu Dir gelangen, wo wir Dich ewig anschauen, lieben und genießen werden.
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Vergib uns unsere Schulden, als auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Im Geiste der Demuth und mit reumüthigem Herzen bekennen wir unsere großen Schulden vor Dir, o Vater! Oft und schwer haben wir Dich beleidiget. Wir flehen zu Dir um Barmherzigkeit und Gnade; wir geloben aufrichtige Besserung, und den Schaden unserer Sünden nach Kräften gut zu machen.


