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Worauf waren meine meisten Gedanken und Begierden gerichtet? Dürfte ich sie öffentlich gestehen?
Was habe ich geredet, Wahrheit oder Lüge? Habe ich Niemanden Böses nachgeredet? Habe ich Niemanden verleumdet? Habe ich Niemanden lieblos verurtheilt?
Habe ich Niemanden durch böse Reden oder Beispiele Aergerniß gegeben? Habe ich vielmehr meine Mitmenschen durch Worte und Handlungen erbauet, und sie zum Guten ermuntert?
Was könnte ich hoffen, oder was müßte ich fürchten, wenn ich diese Nacht von dies ser Welt abgerufen würde, und vor Gottes Gericht hintreten müßte?
Allwissender! Du kennst das Innerste meines Herzens und weißt, welche Vorwürfe mirmein Gewissen macht. Ich bin ganz von Reue und Scham durchdrungen, daß ich auch heute wieder vor Dir gesündiget, und Deine Strafgerichte auf mich geladen habe. Verzeihe mir, o höchst barmherziger Vater! alle


