vom Leiden Chrifti.
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dann nicht, wenn meine Kraft schwindet. Gedenke, daß du um meinetwillen, wie verlassen in den Aengsten, zum Vater riefest: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen! Auf dich sind Aller Augen gerichtet und du gibst ihnen Speise und Stärkung zur rechten Zeit. Auch ich rufe zu dir in meinem Hunger und in meiner Angst. Wer wird auf mich achten, wenn du mich verachteft? Wer mich aufnehmen, wenn du mich verlässeft? Wer mich erquicken, wenn du mich verstoßest?
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5. Und vergib uns unsre Schulden, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern! Denn darum hast du dein Blut so überfließend dahin gegeben, damit uns überfließende Erlösung würde, und du mit so hohem Preise unsre Schulden bezahlteft, die Niemand bezahlen konnte, außer du. Deßwegen riefst du, schmachtend vor Liebe und bereits ganz verblutet und vertrocknet, am Kreuze aus: Mich dürftet! - Aber wornach anders hat dich gedürftet, als nach dem Leidens- und Todeskelche, damit du, ihn bis zum letzten Tropfen trinkend, vollkommen tilgtest unsre Schulden, unsre Verbrechen?
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