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vom Leiden Chrifti.
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Bei der Händewaschung und dem Orate fratres.
Betrachte, wie der Richter Pilatus durch die Händewaschung Christum für schuldlos erflärt, aber der tobende Volkshaufe schreit, er sei des Todes schuldig, und ihn dem Mörder Barrabas nachsetzt.
O wie oft hab' auch ich in meiner verkehrten Neigung ein Geschöpf Gott, meinem Schöpfer, vorgezogen! Wie oft wollte ich lieber Gott, als den Menschen mißfallen!
Bei der Präfation. Betrachte den heftigen Schmerz und die leiden der Seele, welche Jesus empfindet, da er den tiefen Haß und die blinde Wuth der Juden steht, welche ihn zum Kreuztode fordern, während Bilatus sich bemüht, ihn in Freiheit zu setzen.
Herr, bist du es nicht, welchem vor wenigen Tagen bei seinem Einzuge in die Stadt Alle entgegenjauchzten und sangen: Hosanna! Gebenedeiet, der da kommit im Namen des Herrn!- Bist du es nicht, dem die himmlischen Chöre: heilig, heilig, heilig singen? O plötzliche und traurige Veränderung! Ja, o Herr! ich erkenne es, daß ich nicht auf Menschengunst bauen, noch auf Menschenfinder mich verlassen soll, bei denen kein Heil


