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vom Leiden Christi.
im Hause des Kaiphas, die verschiedenen Unbilden, welche Jesus litt, die Verspeiung, die Backenstreiche, die Verhöhnungen.
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O mein Jesu, dir war keine Schmach so groß, daß du sie nicht gerne ertragen hättest, um mir die Ehre der Kindschaft Gottes zurückzuerkaufen, und mir war jede, auch die kleinste Unbild, die ich für deine Ehre ertragen sollte, unerträglich! Aber nun bin ich bereit, auch darin deinen heiligen Aposteln nachzufolgen, welche sich freuten, um deines Namens willen Schmach zu leiden.
Zum Evangelium.
Betrachte, wie Christus vom Kaiphas zum Pilatus geführt, über seine Lehre und seine Anhänger verhöhnt und wegen der Verkündigung des Evangeliums angeklagt und mit Schmähungen überschüttet wird.
O weisefter Herr! du kamst vom Himmel als Lehrer, uns den Weg Gottes in der Wahrheit zu lehren und uns von der Erde zum Himmel zu führen. Um aber dein Amt vollkommen zu erfüllen, fingst du erst an zu thun, und dann zu lehren. Und doch leidest du Verleumdung! Nur Wahrheit war in beinen Worten, nur Heiligkeit in deinen Hand


