Verschiedene Gesänge.
weihen. Das Heil, das aus der Jungfrau Schooß heut allen Adams. kindern sproß,* ist auch für mich geboren.* Vor seine Krippe sink' ich dann* und bete meinen Heiland an,* in Wonne ganz verloren.
den keine Namen nennen.
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2. In meiner Bildung liegt Er hier,
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O Gott! o Kind! geläng' es mir,* die Gutthat ganz zu kennen! Du steigest von dem Thron herab,* den Dir mit sich dein Vater gab,
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um für mich hier zu leiden!* Du wählest, mir zu nüßen, heut* für Ueberfluß die Dürftigkeit, den Stall für Himmelsfreuden.
3. Du weinst, mein Jesu! sei gegrüßt,
o gnadenreiche Bähre! * sei mir mit Ehrfurcht aufgeküßt,* o Tropfen aus dem Meere,* das einstens blutig strömen soll* für mein und aller Sünder Wohl!* sei auch für mich geweinet!* Erwärme falter Christen Herz, das ihres Heilands ersten Schmerz* nicht zu empfinden scheinet.
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4. Das meine soll dein Wohnplatz sein,* Geliebtester aus Allen! es soll, wie neu geschaffen, rein, von Engeltrieben wallen.* Komm aus der Krippe, komm zu mir,* bring echte Frömmigkeit mit Dir und wahre Christensitten!* O noch nicht Richter, noch ein Kind!* dies macht mich hoffen, Kinder sind* ja leichter zu erbitten.
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5. Du kehrest einst in Majestät,* vom Engelheer umringet,* wenn diese Welt zu Trümmern geht, der Staub aus Gräbern dringet: dann muß auch ich hin ins Gericht,* Allweiser! vor dein Angesicht, mit Furcht und Angst durchdrungen.* O sprich dann: Ich erkenne dich, * du hast vor meiner Krippe Mich* mit Inbrunst einst besungen.
Fastenlied.
1. Laß mich deine Leiden singen,* Dir des Mitleids Opfer bringen,* unverschuld'tes Gotteslamm, das von mir die Sünde nahm. Jesu! drücke deine Schmerzen* tief in aller Christen Herzen!* laß mir deines Todes Pein* Trost in meinem Tode sein.
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2. In's Gericht für Menschen treten, zum erzürnten Vater beten, * seh' ich Dich mit Blut bedeckt auf dem Delberg hingestreckt.* Jesu! drücke deine Schmerzen 2c.
3. Dich zu binden und zu schlagen,* zu beschimpfen und zu pla. gen,* nahet sich der Feinde Schaar,* und Du gibst Dich willig dar.* Jesu! drücke deine Schmerzen 2c.
4. Von den Richtern, die Dich hassen,* wilden Kriegern überlassen, strömet dein unschuldig Blut* unter frecher Geißeln Wuth.* Jefu! drücke deine Schmerzen 2c.
5. Unter lautem Spott und Hohne* seh ich eine Dornenkrone, die, mein Heiland! scharf gespißt, deine Stirne schmerzlich rißt.* Jesu! drücke deine Schmerzen 2c.
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6. Wundenvoll, erblaßt, entkräftet, an das Opferholz geheftet,*


