659
Verschiedene Gesänge.
und Macht!* Gott deine* Gott deine* Gott deine Lieb' und Macht! * Du bist bei uns zugegen;* aus deinem Gnadenmeer* ström' uns dein Vatersegen*: durch dieses Opfer her.::
Predigtlied.
1. In Gott des Vaters und des Sohn's* und seines Geistes Namen* sprecht hier am Fuße seines Thron's,* o Christen! freudig: Amen! sprecht: Amen, und bereitet euch* nach eures Meisters Lehren* den Vater in dem Himmelreich mit Bitten zu verehren.
2. O Vater unser! der Du bist* im Himmel und auf Erden!* Dein Name, der so liebvoll ist,* soll stets geheiligt werden!* Dein Reich, von Anbeginn der Welt bereitet allen Frommen,* das laß, wann dieser Staub zerfällt,* für uns auch einstens kommen!
*
*
3. So wie auf jeden Wink von Dir* die Himmelsgeister sehen, so soll auch unter Menschen hier dein Wille stets geschehen! Das Brod, das unsre Seele nährt,* um Dir, o Gott! zu leben,* auch jenes, das der Leib begehrt, sei täglich uns gegeben!
4. Vergib uns, Vater, jede Schuld, die wir vor Dir bereuen, so wie wir alle mit Geduld den Schuldigern verzeihen.* Ersticke, wenn Versuchung droht,* in uns des Bösen Samen!* Erlöf uns jetzt und einst, o Gott;* von allem Ulebel. Amen
I. Adventslied.
1. Thauct, Himmel! den Gerechten,* Wolken regnet Ihn herab! * Also rief in langen Nächten* einst die Welt, ein weites Grab.* In von Gott verfluchten Gründen* herrschten Satan, Tod und Sünden; * fest verschlossen war das Thor* zu des Heiles Erb' empor.
2. Doch der Vater ließ sich rühren,
#
daß Er uns zu retten sann, * und den Rathschluß auszuführen,* trug der Sohn sich freudig an. Gabriel flog schnell hernieder,* kehrte mit der Antwort wieder:* Sieh', ich bin die Magd des Herrn,* was Er will, erfüll' ich gern.
3. Dein Gehorsam ist mein Leben, Jungfrau, demuthsvoll und keusch.* Gottes Geist wird dich beschweben, und des Vaters Wort wird Fleisch.* Menschen betet an im Staube!* weh' der Höll' und ihrem Staube!* aber Adam's Kindern wohl,* weil ein Heiland kommen ſoll.
4. Einen 3uruf hör' ich schallen:* Brüder! wacht vom Schlum. mer auf!* denn es naht das Heil uns Allen,* Nacht ist weg, der Tag im Lauf.* O dann fort mit allen Thaten,* die die Nacht zur Mutter hatten!* Künftig ziehe Jedermann* nur des Lichtes Waffen an!
5. Laßt uns wie am Tage wandeln,* nicht in Fraß und Trunkenheit; nicht nach Fleischbegierden handeln,* weit verbannt sei 3ank * 42*


