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Verschiedene Gesänge.
Zum Credo. 1. Wir glauben und bekennen,* daß aus höchst weisem Rath* Gott, den wir Vater nennen,* die Welt erschaffen hat. * Von Ihm ist ausgegangen* sein Sohn, der Jesus heißt:* Er ward als Mensch empfangen durch Gott den heil'gen Geist.
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2. Maria hat geboren als Jungfrau dieses Kind, sonst wären wir verloren,* wir, die wir Sünder sind.* Er litt an Leib und Seele, * schloß sterbend seinen Lauf:* stand aus des Grabes Höhle* am dritten Tage auf.
3. Er ward hinauf genommen* zu Gottes rechter Hand;* wann Er wird wiederkommen,* ist uns zwar nicht bekannt:* doch kommt Er einst zu rächen,* und wird von seinem Thron* ein billig Urtheil sprechen, zur Strafe und zum Lohn.
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4. Wir glauben nicht alleine, daß eine Kirche sei;* wir stimmen. der Gemeine der Heiligen auch bei:* die Sünde wird vergeben durch Christi Diener hier;* der Leib steht auf zum Leben,* geht ein zur Himmelsthür.
Zum Offertorium. 1. Herr, laß doch diese Gaben* Dir wohl. gefällig sein, die wir geopfert haben, es ist zwar Brod und Wein; doch wirds verwandelt werden* in Christi Fleisch und Blut:* das ist uns hier auf Erden* und den Verstorb'nen gut.
2. Wir opfern Dir den Willen,* Herz und Gedanken auf;* hilf uns, daß wir erfüllen* in diesem Lebenslauf,* was Du uns, deinen Kindern,* zu thun befohlen hast.* Nimm weg, was uns kann hindern,* nimm weg die Sündenlast. * und
3. Wir legen Dir zu Füßen* auch unser Hab und Gut, was wir hier genießen,* das Leben, Leib und Blut.* Gib uns bald kühlen Regen,* bald warmen Sonnenschein,* und laß durch deinen Segen die Felder fruchtbar sein.
Zum Sanctus. 1. Laßt uns gen Himmel schwingen,* zum Helfer in der Noth,* und dreimal: Heilig! singen* dem Herrn, Gott Sabaoth!* Herr! Himmel und auch Erde* sind voll von deinem Ruhm.* Hilf, daß bekehret werde* das blinde Heidenthum.
2. Daß wir hernach zusammen* Dir unsre Herzen weih'n* und voll von Liebesflammen,* Dir ein Hosanna schrei'n.* Herr! der in deinem Namen* kommt, sei gebenedeit!* Die Engel sagen: Amen!* jetzt und in Ewigkeit.
Nach der Wandlung. 1. Hier bet' ich auf den Knieen,* verborgner Gott, Dich an:* ich will mich nicht bemühen,* das, was Du hier gethan, durch Sinne zu begreifen;* dein Wort muß mir allein, um hier nicht auszuschweifen,* der Grund des Glaubens sein.
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2. Die Gottheit war bedecket* allein am Kreuzaltar;* hier aber ist verstecket* die Menschheit auch sogar.* Ties Tenkmal deiner Güte,* dies wahre Himmelsbrod* erinn're mein Gemüthe,* oHerr! an deinen Tod.


