Am Weihnachtsmorgen.
frommen Hirten in den Fluren um Bethlehem weckten mich heute zu dem feierlichen Tage, die friedlichen Sterne verlöschen und ich eile im Geiste an den Altar der verheißenden Sendung, an die Krippe zu Bethlehem, und spreche betend vor dem heiligen Kinde: Gelobt sei Jesus Christus! Dank dir, eingeborner Erlöser! der du an diesem Tage mit deinem Lichte uns erschienen bist, der du mich und die Meinen alle unter dem Sternenschilde deines Himmels diese Nacht beschützt und uns mit deiner findlichen Hand zur reinsten Freude, zur Anschauung des Angesichtes göttlicher Wahrheit und Liebe geweckt hast.
Dir, himmlisches Kind! weihe ich ein Herz, das dich verehren und lieben soll; ein Herz, geöffnet und empfänglich für das Wort deiner beglückenden Lehre; ein Herz, getren deinen heiligen, deinen liebevollen, deinen beseligenden Geboten. Bereitwillig zur Hilfe für meine Nebenmenschen, unbekannt mit den bitteren Gefühlen der Rache gegen meine Feinde und Beleidiger will ich immer nach deinem heiligen Beispiele sein; und wenn auch Finsternisse mich umgeben, Sturm und Wogen um mich toben will ich stets
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