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Am Morgen.
deinen heiligen Tempel, an die Stufen des Altars deiner ewigen Liebe. Du bist mein Schöpfer, Erhalter und Regierer; aber Unendlicher und Allgewaltiger! wie weit, wie unerreichbar stehe ich dir fern, wenn ich deine Gottheit, wenn ich deine Größe betrachte; und doch bist du bei mir durch deine Allgegenwart, und deine heilige Liebe zieht mich als dein Kind in deinen Vaterarm.
Laß mich niemals deine Huld verkennen, oder wohl gar sie vergessen; sie ist der ewig klare Stern an deinem Himmel, und leuchtet strahlend auf die rauhen, dunklen Pfade unserer Erdenwanderung nieder. Du bist unser Vater, Liebe ist das sanfte, feste Band der Natur; und hält es treu und innig das Kind schon an das irdische Vaterherz, wie muß, Himmlischer! deine Gütigkeit uns an dich erst fesseln. Erhalte mich in deinem Geiste, daß ich ungetrübt und frei jeden Morgen zu dir blicke, dir, Göttlicher! mein Ziel, mit jedem Tage näher komme; und mich immer, winkt des Abends süßer Friede, vorbereitet für eine andere Welt, in welche du mich rufen könntest, gefaßt auf die Augen


