Der Sämann streut mit milder Hand Das Körnlein auf das weiche Land; Es schläft doch Gottes Auge wacht, Es treu beschützend Tag und Nacht, Und schickt ihm, daß es mög' gedeih'n, Die Engel, Thau und Sonnenschein.
So wächst das Körnlein still heran, Wird groß und sieh', von ferne nah'n Ihm Fromme, Sünder, Völker zu, Und alle finden Heil und Ruh',
So wird, was man gesehen kaum, Durch Gottes Huld ein Himmelsbaum.


