Um Neujahrsmorgen.
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näher komme; daß ich immer, winkt des Abends süßer Friede, vorbereitet für eine andere Welt, gefaßt auf den Augenblick sei, wo ich dich sehen werde als meinen strengen aber auch barmherzigen Richter, in dessen allmächtigen Schutz ich mich jederzeit empfehle.
Dieses gib mir und allen Menschen durch das versöhnende Opfer, welches dir dein göttlicher Sohn am Kreuze für unsere Schulden sterbend dargebracht.
Am Neujahrsmorgen.
Ein neues Jahr steigt auf, das alte ist gesunken; und in jedem, großer Gott! in welchem ich gelebt, erhielt mich deine Gütigkeit, die alle Welten seit ihrem Anbeginn erhält. Ich blicke heut zu dir mit dankerfülltem Auge für mein ganzes Leben, für alle deine Wohlthaten. Ohne dich, du Ewiger, Allmächtiger und Gütiger! kann nichts werden, fortbestehen, dauern; denn du gibst Dasein und nur deiner Liebe Odem erhält Alles. Von Welt zu Welt ertönt dein Ruhm; auf Sternenſtufen steiget deine Herrlichkeit, nieder aus Senftörnlein.
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