über das Gebet.
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du mir auch dein Wort, nämlich deinen Sohn, gegeben hast, daß er für mich zum Spotte würde. Durch dein Wort hast du Alles gemacht, darum will ich deine heil. Werke auch erkennen und preisen.
Wäre ich ein Lastthier, so müßte ich manche schwere Bürde tragen; als vernünftiges Wesen aber will ich mir auch die Verherrlichung Gottes und die Verkündigung seiner unendlichen Eigenschaften zur Aufgabe machen. Unter den menschlichen Armseligkeiten will ich diese Verrichtung der heiligen Engel erlernen und davon schon hier eine Probe ablegen, was ich in alle Ewigkeit thun werde. Ich will mich in die Chöre und in die harmonischen Gesänge der himmlischen Geister oder unter die Jünger des Herrn eindrängen, als sie den Lobgesang nach dem Abendmahle gesprochen hatten.
Wir sollen ohne Unterlaß beten, und dich, o Gott! loben. Warum bestimmen wir aber diesem so wichtigen Geschäfte fast gar keine Zeit und benehmen uns so träge und nachlässig dabei? Der Nußen des Gebetes ist unaussprechlich groß, darum bedenke nochmals, wie du


