4700
wonne,* voll der Schönheit; wie die Sonne," o Zelt Gottes, strahlst du hell.
3. Wie mit Segen überträufte* dich der Mächtige und häufte* Gnade zu der Gnade Zier!* Da, Der Erd' und Himmel lenkte, Mutter, dir zum Sohn sich schenkte, Braut und Tochter wählt' in dir.
4. von aller Schuld Befreite,
Jungfrau, wahrhaft Benedeite,* stets Reine, in des Fleisches Haft,* du bist ohne Sünd' empfangen,* bist dem großen Fall entgangen* durch des höchsten Vorzugs Kraft.
5. Solcher Huld zu widerstreben,* mußte sich Natur begeben, stärker war der Gnade Macht,* die dich wunderbar bedeckte,* daß dich keine Schuld befleckte,* rein verbliebst, vor Fehl bewacht.
6. Eva neuen Bunds Erprobte,* Höchstem König Anverlobte,* Seiner Herrlichkeit vereint,* du bist's, die den Drachen fälltest, dich mit starkem Fuße stelltest* siegreich auf das Haupt dem Feind.
*
*
7. Strahlend stets im reinsten Scheine, unter einen einzig Reine,* stiegst du zu dem Sternenzelt;* über aller Heil'gen Heere,* über aller Engel Chöre* bist du, Königin, gestellt.
8. Jetzt dem Sohn zur Rechten stehst du, los vom Zwang der Silnde flehst du* Alle, die erkauft Sein Blut;* Segen träufen beine ► Hände,* uns auch Tropfen niedersende des ew'gen Lebens Fluth.
von
* daß
9. Stern des Meeres, sei gewogen,
der wilde Sturm der Wogen* unser Schifflein


