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Ich eile zu den Geschäften meines Berufes, ich will sie verrichten, ohne mich von Dir, Du Allgegenwärtiger! zu entfernen, mit möglichster Gewissenhaftigkeit, mit heiterer Freude will ich sie verrichten. Mein ernstlicher Vorsatz ist, nichts zu thun, ja mir kein Wort, keinen Gedanken zu verstatten, wodurch ich Dir mißfallen könnte. Die Vergnügungen, die Du mir heute schenken wirst, Gütigster, will ich als neue Proben Deiner Huld ansehen, die mir Triebfedern zur Gottseligkeit sein sollen. Auch die Leiden, die vielleicht heute auf mich warten, will ich als Beweise Deiner Liebe betrachten. Du züchtigst, die Du lieb hast. Ich will einen Bund mit meinen Sinnen machen, daß sie sich vom Glanze der irdischen Scheingüter nicht blenden lassen. Alle Neigungen, alle Begierden, alle Wünsche meiner Seele sollen Dir heilig sein, sollen durch die mir verlichene Vernunft und nach den Vorschriften der Religion dem höchsten sittlichen Zwecke untergeordnet werden. Allwissender! Du kennst mein Herz und prüfest mich; ich bin schwach, aber nicht kleinmüthig, ich vertraue auf Deinen Beistand. Behüte mich vor Versuchungen, die meine Kräfte übersteigen, und Du lassest auch Niemanden über seine Kräfte versucht werden.


