478
-
Strömet dein unschuldig Blut Unter frecher Geißeln Wuth.
Jesu, drücke deine Schmerzen. 2c.
Unter lautem Spott und Hohne Seh' ich eine Dornentrone, Die, mein Heiland, scharf gespitzt, Deine Stirne schmerzlich ritzt.
Jesu, drücke deine Schmerzen 2c.
Wundenvoll, erblaßt, entkräftet, An das Opferholz geheftet, Seh' ich, wie ein Gottmensch stirbt Und den Sündern Heil erwirbt. Jesu, drücke deine Schmerzen 2c.
Heiland, meine Missethaten Haben dich verfauft, verrathen, Dich gegeißelt und gekrönt, An dem Kreuze dich verhöhnt. Ach, es reuet mich) von Herzen! Laß mein Heiland, deine Schmerzen, Deines Mittlertodes Pein
Nicht an mir verloren sein.


