Vorwort.
So erging nun an die Pfarrconferenz zu Straßburg, namentlich von Seiten entfernterer Landgemeinden, die erste Einladung, sich mit der Abfaffung eines evangelischen Gesangbuchs zu beschäftigen, welchem es vorbehalten seyn dürfte, nach und nach an die Stelle der verschiedenartigen Gesangbücher im Elsaß und Lothringen zu treten, und auch in dieser Beziehung zur Einigung der evangelischen Gemeinden twas beizutragen, matlanjan toit mani Das Straßburger Gesangbuch, welches
im Jahr
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17980 98 herauskam, und unter den übrigen Liederſammlungen sicherlich nicht die letzte Stelle einnimmt, läßt in gegenwärtiger Zeit gar Manches zu wünschen übrig. Es entspricht, mit seinen 436 Nummern, bei weitem nicht allen gottesdienstlichen Anforderungen und Glaubensbedürfnissen; auch sind manche kirchliche Feste darin zu wenig oder gar nicht bedacht, und es
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trägt, wie dessen Verfasser es schon vor fünfzig Jahz ren unumwunden eingestanden haben das Gepräge der Zeit, in welcher diese Sammlung veranstaltet wurde and was thinda hüdroed me Außerdem hat sich in einem halben Jahrhundert der Liederschatz der evangelischen Kirche sehr bereichert. Es wäre unrecht, den Gliedern unserer Gemeinden die Güter vorzuenthalten, deren sich das geſammte evangelische Deutschland schon eine geraume Zeit hindurch erfreut; das evangelisch- christliche Volkslied ist ja, nach dem geschriebenen Gottesworte, eine der wichtigsten Stüßen der protestantischen Kirchenl
Darum beschloß vor zehn Jahren schon die Straßburger Pfarreonferenz eine neue Siedersammlung anzubahnen, worin das Beste aus dem bisher gebräuchlichen Gesangbuch benußt und eine bedeutende
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