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Hauslieder.
36.
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Prinz Eugenius. lommid
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( Singweise bekannt.)
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1. Prinz Eugenius, der edle Ritter, Wollt dem Kaiser wiedrum liefern* Stadt und Festung Belgerad. * Er ließ schlagen eine Brucken,* Daß man kunnt hinüber rucken* Mit der Armee wohl für die Stadt.
2. Als die Brucken nun war geschlagen,* Daß man kunnt mit Stuck und Wagen* Frei passirn den Donaufluß;* Bei Semlin schlug man das Lager,* Alle Türken zu verjagen,* Ihnen zum Spott und zum Verdruß. immobi
do de dis 3. Am einsundzwanzigsten August so eben* Kam ein Spion bei Sturm und Regen,* Schwur's dem Prinzen und zeigt's ihm an,* Daß die Türken futraschiren,* So viel, als man kunn't verspüren,* An die dreimalhunderttausend Mann.
4. Als Prinz Eugenius dieß vernommen,* Ließ er gleich zusammen kommen* Sein General und Feldmarschall.* Er thät sie recht instrugiren,* Wie man sollt' die Truppen führen* Und den Feind recht greifen an.
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5. Bei der Parole thät er befehlen,* Daß man sollt' die Zwölfe zählen* Bei der Uhr um Mitternacht. Da sollt' Alls zu Pferd auffizen,* Mit dem Feinde zu scharmüßen,* Was zum Streit nur hätte Kraft.
6. Alles saß auch gleich zu Pferde,* Jeder griff nach seinem Schwerte,* Ganz still ruckt man aus der Schanz;* Die Musketier wie auch die Reiter* Thäten alle tapfer streiten,* Es war fürwahr ein schöner Tanz.


