Hauslieder.
3. Wie das Moos den Baum beschüket,* Seine Wurzeln lieb und warm,* So den Bruder unterstützet, * Der an Leib und Seele arm. sid tusdag
22
4. Und dieß blaue Blümlein sage:* Auf den Bund vergiß mir nicht,* Für den Bund dein Herz nur schlage, * Thu stets deine Bundespflicht.
*
5. Bundesjüngling früh am Morgen* Bis zum späten Abendlicht* Muß ich liebend für dich sorgen, Drum vergiß, vergißmeinnicht.
23. 1
Abendglöcklein.
Glöcklein, Abendglöcklein läute* Frieden, Freude allen Menschen zu,* Helle laß dein Lied erschallen,* Und bring allen eine sanfte Ruh;* Ruhe dem, der sorgt und weint,* Ruh dem Freunde und dem Feind! Glöcklein, allen Lieben bringe du* Sanfte Ruhe, und auch mir dazu.
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24.
Glockenton am Sonntagsmorgen.
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1. Glockenton, du ernster Klang,* Schallst das ganze Dorf entlang,* Du verkündest nah und fern: Hört, hört, Fört, heut' ist der Tag des Herrn!* Ehrt ihn, kommt zur Kirche gern.* Glockenton, wie lieb ich dich,* Freu auf deine Stimme mich.
2. Glockenton, dein heil'ger Schall* Klingt fo lieblich überall;* Rufft so tröstlich, so beredt:* Eilt, eilt, eilt und schaart euch zum Gebet,* Fleht zu Gottes Majestät. Glockenton du tröstest mich,* Klingst fo mild und feierlich.
3. Glockenton, du hebst das Herz* Unwillkürlich himmelwärts,* Sagst dem Pilger nah und fern:


