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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den kurfürstlich-hessischen Landen
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Um heiligen Pfingsttage.

Sie werden euch in den Bann thun.| freuen, daß ich gesagt habe: Ich gehe Es kommt aber die Zeit, daß, wer euch zum Bater; denn der Vater ist größer, tödtet, wird meinen, er thue Gott einen denn ich. Und nun habe ich es euch ge Dienst daran. Und solches werden sie sagt, ehe denn es geschieht, auf daß, euch darum thun, daß sie weder meinen wenn es nun geschehen wird, daß ihr Bater noch mich erkennen. Aber solches glaubet. Ich werde hinfort mehr nicht habe ich zu euch geredet, aufdaß, wenn viel mit euch reden, denn es kommt der die Zeit kommen wird, daß ihr daran Fürst dieser Welt, und hat nichts an gedenket, daß ich es euch gesagt habe. mir. Aber, auf daß die Welt erkenne, Solches aber habe ich euch von Anfang daß ich den Vater liebe, und ich also nicht gesagt, denn ich war bei euch. thue, wie mir der Vater geboten hat. Stehet auf, und lasset uns von hin: nen gehen.

Epistel, 1 Petr. 4, 8:11.

Lection, Upoft. Gesch. 2, 1:13.

und als der Tag der Pfingsten erfüllet

war, waren sie alle einmüthig bei einander. Und es geschah schnell ein Brausen vom Himmel, als eines gewal: tigen Windes, und erfüllete das ganze Haus, da sie saßen. Und man sahe an ihnen die Zungen zertheilt, als wären sie feurig; und er segte sich auf einen Jeglichen unter ihnen. Und wurden Alle voll des heiligen Geistes, und fingen an ott gepreiset werde, durch Jesum Chri- zu predigen mit andern 3ungen, nach stum, welchem sen Ehre und Gewalt, dem der Geist ihnen gab auszusprechen. von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Gebet. Vor allen Dingen aber habt unter einander eine brünstige Liebe; denn die Liebe decket auch der Sünden Menge. Seyd gastfrei unter einander, ohne Murmeln. Und dienet einander, ein Jeglicher mit der Gabe, die er em­pfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnaden Gottes. So Jemand redet, daß er es rede, als Gottes Wort. So Jemand ein Amt hat, daß er es thue als aus dem Vermögen, das Gott darreichet, auf daß in allen Dingen

Es waren aber Juden zu Jerufalem wohnend, die waren gottesfürchtige Männer, aus allerlei Volk, das unter dem Himmel ist. Da nun diese Stimme geschahe, kam die Menge zusammen, und wurden bestürzt, denn es hörte ein Jeglicher, daß sie mit seiner Sprache redeten. Sie entsetten sich aber Alle, verwunderten sich und sprachen unter: einander: Siehe, sind nicht diese Alle, die da reden, aus Galilda? Wie hören wir dann ein Jeglicher seine Sprache, darinnen wir geboren sind? Parther und Meder, und Elamiter, und die wir wohnen in Mesopotamien, und in Judáa und Cappadocien, Ponto und Asien, Phrygien und Pamphilien, Egypten und an den Enden der Lybien, bei Cyre: ne, und Ausländer von Rom, Juden und Judengenossen, Greter und Araber! wir hören sie mit unsern Zungen die großen Thaten Gottes reden. Sie ent festen sich aber Alle, und wurden irre, und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? Die andern aber hatten es ihren Spott, und sprachen: Sie sind voll süßen Weins.

Um heiligen Pfingst- Tage. Evangelium, Joh. 14, 23:31.

Jefu

esus antwortete, und sprach zu ihm: Wer mich liebet, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen, und Wohnung bei ihm machen. Wer aber mich nicht liebet, der hålt meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr höret, ist nicht mein, sondern des Va ters, der mich gesandt hat. Solches habe ich zu euch geredet, weil ich bei euch gewesen bin. Über der Tröster, der hei­lige Geist, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, derselbe wird es euch alles lehren, und euch erinnern alles deß, das ich euch gesagt habe. Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt giebt. Euer Herz erschrecke nicht, und fürchte sich nicht. Ihr habt gehöret, daß ich euch gesagt habe: Ich gehe hin, und komme wieder zu euch. Háttet ihr mich lieb, so würdet ihr euch