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Allgemeines evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
Entstehung
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Anhang.

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bab hier keinen Stand; der Himmel soll mir werden, da ist mein Vaterland, hier reif ich nur zum Grabe, dort in der ewgen Ruh ist Gottes Gnadengabe; die schleußt all Arbeit zu.

2. Was ist mein ganzes Wesen von meiner Jugend an, als Müh und Noth ge­wesen? Solang ich denken kann, hab ich so manchen Morgen, so manche liebe Nacht mit Kummer und mit Sorgen des Herzens zugebracht.

3. Ich habe mich ergeben in alles Glück und Leid. Was will ich besser leben in dieser Zeitlichkeit? Es muß ja durchgedrungen, es muß gelitten sein; wer nicht hat wohl gerungen, geht nicht zur Freud hinein!

4. So will ich zwar nun treiben mein Leben durch die Welt, doch denk ich nicht zu bleiben in diesem frem­den Zelt; ich wandre meine Straßen, die zu der Hei­math führt, da mich ohn alle Maßen mein Vater trösten wird.

5. Mein Heimath ist dort oben, da aller Engel Schaar den großen Herrscher lo­ben, der Alles ganz und gar in seinen Händen trä­get und für und für erhält, auch Alles hebt und leget, nachdems ihm wohlgefällt.

6. Zu dem steht mein Verlangen, da wollt ich gerne hin. Die Welt bin ich durch­gangen, daß ichs fast müde bin. Je länger ich hier walle, je wen'ger find ich Freud, die meinem Geist gefalle, das Meist ist Ei­telkeit.

7.

Die Herberg ist zu böse, der Trübsal ist zu viel. Ach, komm, mein Gott, und löse mein Herz, wenn dein Herz will! Komm, mach ein selig Ende an meiner Wanderschaft, und was mich kränkt, das wende durch deinen Arm und Kraft.

8. Wo ich bisher gesessen, ist nicht mein rechtes Haus. Wenn mein Ziel ausgemes­sen, so tret ich dann hinaus, und was ich hier gebrauchet, das leg ich alles ab, und wenn ich ausgehauchet, so scharrt man mich ins Grab.

9. Du aber, meine Freude, du meines Lebens Licht, du zeuchst mich, wann ich schei­de, hin vor dein Angesicht, ins Haus der ewgen Wonne, da ich stets freudenvoll, gleich als die helle Sonne, nächst Andern leuchten soll.

10. Da will ich immer wohnen und nicht nur als ein Gast, bei denen, die mit Kronen du ausgeschmücket haft; da will ich herrlich singen von deinem großen Thun und frei von schnö­den