Druckschrift 
Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Landeskirche des Königreichs Sachsen / hrsg. von dem evang.-luther. Landeskonsistorium im Jahre 1883
Entstehung
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V. Gebete.

mich in rechtem Glauben zum ewigen in die Tiefe des Meeres, und ich Leben. Amen.00 bin bild bin gewiß, daß mich nunmehr nichts

wird scheiden von der Liebe Gottes, die da ist in Christo Jesu, unserm Herrn. Denn durch diese köstliche Speise und Trank ist Christus mein eigen worden mit allen seinen Wohl­thaten, die er mir durch sein Blut und Tod erworben hat: so bin ich ihm auch einverleibet und durch den Glauben mit ihm fest und stark verbunden, daß uns nichts von ein­ander scheiden soll. Gieb Gnade, o lieber Vater, daß ich nimmermehr von dir weiche, sondern mein Ges lübde treulich bezahle. Vollführe das gute Werk, das du in mir an­gefangen hast, bis auf den Tag. Jesu Christi und laß mich endlich sigen an deinem Tisch in dem Reich) deiner Ehre und Herrlichkeit, daß ich dich mit allen Auserwählten ewiglich mag rühmen und preisen durch Jesum Christum unsern Herrn. Amen.

prem duis Sei mir willkommen, Herr Jesu, mit dem edlen Tranke deines teu­ren Blutes, das du mir jetzt unter dem Weine zu trinken giebst, wie du es am Kreuze für mich vergossen haft zur Vergebung der Sünden. Das laß mir gedeihen zum ewigen Leben. Herr Jesu, dein heiliges Blut stärke und bewahre mich in rechtem Glauben zum ewigen Leben. Amen.

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Danksagung nach Empfang des heiligen Abendmahls.

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net 1. niem mislinbron Wir bitten, o Herr, von Herzen, daß wir auch mit reinem Gemüte annehmen, was wir mit dem Munde empfangen haben, und daß uns diese zeitliche Gabe gedeihe zur ewigen Arzenei, durch Christum, unsern Herrn. Amen.

med fight 2.

D allmächtiger Gott, himmlischer Vater, dir sei Lob, Ehr und Dank, daß du mich nicht allein zum Abend­mahl des Lammes berufen und zur himmlischen Hochzeit eingeladen hast, sondern daß du mich auch jetzt so herrlich gespeiset und bewirtet. Du hast mich mit deinen himmlischen Gütern erfüllet und mit Christi, meines Erlösers, Leib und Blut ge­speiset und getränket. Nun ist mein Herz genesen, meine arme Seele ist getröstet, und alles, was an mir ist, das ist durch diese heilsame Gabe erquicket und aufgerichtet worden. Ich war müde und schwach, aber nun bin ich gestärkt; ich war ver­wundet, aber nun bin ich geheilt; ich war voller Schmerzen und Krank heit, aber nun bin ich getröstet. Alle meine Sünden sind zurückgeworfen

3.

Barmherziger Gott und Vater der du überschwenglich thust über unser Bitten und Verstehen, dich preist meine Seele am Schluß des Gnadentages, den deine grundlose Liebe mir heute geschenket hat. So ist es denn wahr und gewiß, daß du mich nicht lassen willst im Tode, sondern hast dich meiner Seele herz­lich angenommen, daß sie nicht vers dürbe. O mein Jesu, was hast du mir erworben! So gewiß ich dei­nen Leib gegessen und dein Blut getrunken habe, so gewiß ist es, daß du mich liebst und mir alle meine Sünden vergeben haft und willst, ich soll ein Kind deines und mei­nes Vaters, ja ein Miterbe deiner Herrlichkeit sein. O mein Jesu, du in mir, ich in dir! Dieses un­aussprechliche Gnadenwort verstehe ich noch lange nicht, wie ich auch