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Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Landeskirche des Königreichs Sachsen / hrsg. von dem evang.-luther. Landeskonsistorium im Jahre 1883
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Advent und Anfang des Kirchenjahres.

dieweil er kommt geritten stark, 3. Dein Reich ist nicht von herrlich, sanft und schön. Nun tretet all heran, den Heiland zu begrüßen, der alles Kreuz ver­füßen und uns erlösen kann.

dieser Erden, doch aller Erde Reiche werden dem, das du grün­dest, unterthan. Bewaffnet mit des Glaubens Worten, zieht deine Schar nach den vier Orten der Welt hinaus, und macht dir Bahn.

6. Der König will bedenken die, so er herzlich liebt, mit köst­lichen Geschenken, als der sich selbst uns giebt durch seine Gnad und Wort. Ja, König, hoch er­hoben, wir alle wollen loben dich freudig hier und dort.

7. Nun Herr, du giebst uns reichlich, wirst selbst doch arm und schwach; du liebest unver­gleichlich, du jagst den Sündern nach. Drum wolln wir all in

5. D Herr von großer Huld und Treue, o komme du auch jetzt aufs neue zu uns, die wir

ein die Stimmen hoch erschwingen, sind schwer verstört. Not ist es, ein Hosianna singen und ewig daß du selbst hiernieden kommst, dankbar sein. Johann Rist. 1667. zu erneuen deinen Frieden, da­gegen sich die Welt empört.

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4. Und wo du kommest her­gezogen, da ebnen sich des Meeres Wogen, es schweigt der Sturm, von dir bedroht. Du kommst, auf den empörten Triften des Lebens neuen Bund zu stiften, und schlägst in Fessel Sünd und Tod.

19.

6. O laß dein Licht auf Erden fiegen, die Macht der Finsternis erliegen, und lösch der Zwietracht Glimmen aus; daß wir, die

Diel. 3: Ach Jesu, meiner zc.

Dein König kommt in niedern

Völker und die Thronen, vereint als Brüder wieder wohnen in

Hüllen, ihn trägt der lastbarn Eslin Füllen, empfang ihn froh, Jerusalem! Trag ihm entgegen deines großen Vaters Haus! Friedenspalmen, bestreu den Pfad mit grünen Halmen! So ists dem Herren angenehm. i

Friedrich Rückert. 1866.

20.

2. D mächtger Herrscher ohne

3301 Eigene Melodie. 59.

Heere, gewaltger Kämpfer ohne Gottes Sohn ist kommen uns

Speere, o Friedensfürst von gro­ßer Macht! Es wollen dir der Erde Herren den Weg zu deinem Throne sperren, doch du ge­winnst ihn ohne Schlacht.

zum Heil und Frommen hier auf diese Erden uns gleich an Ge­bärden, daß er uns von Sünde freie und entbinde.