Advent und Anfang des Kirchenjahres.
dieweil er kommt geritten stark, 3. Dein Reich ist nicht von herrlich, sanft und schön. Nun tretet all heran, den Heiland zu begrüßen, der alles Kreuz verfüßen und uns erlösen kann.
dieser Erden, doch aller Erde Reiche werden dem, das du gründest, unterthan. Bewaffnet mit des Glaubens Worten, zieht deine Schar nach den vier Orten der Welt hinaus, und macht dir Bahn.
6. Der König will bedenken die, so er herzlich liebt, mit köstlichen Geschenken, als der sich selbst uns giebt durch seine Gnad und Wort. Ja, König, hoch erhoben, wir alle wollen loben dich freudig hier und dort.
7. Nun Herr, du giebst uns reichlich, wirst selbst doch arm und schwach; du liebest unvergleichlich, du jagst den Sündern nach. Drum wolln wir all in
5. D Herr von großer Huld und Treue, o komme du auch jetzt aufs neue zu uns, die wir
ein die Stimmen hoch erschwingen, sind schwer verstört. Not ist es, ein Hosianna singen und ewig daß du selbst hiernieden kommst, dankbar sein. Johann Rist. † 1667. zu erneuen deinen Frieden, dagegen sich die Welt empört.
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4. Und wo du kommest hergezogen, da ebnen sich des Meeres Wogen, es schweigt der Sturm, von dir bedroht. Du kommst, auf den empörten Triften des Lebens neuen Bund zu stiften, und schlägst in Fessel Sünd und Tod.
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6. O laß dein Licht auf Erden fiegen, die Macht der Finsternis erliegen, und lösch der Zwietracht Glimmen aus; daß wir, die
Diel. 3: Ach Jesu, meiner zc.
Dein König kommt in niedern
Völker und die Thronen, vereint als Brüder wieder wohnen in
Hüllen, ihn trägt der lastbarn Eslin Füllen, empfang ihn froh, Jerusalem! Trag ihm entgegen deines großen Vaters Haus! Friedenspalmen, bestreu den Pfad mit grünen Halmen! So ists dem Herren angenehm. i
Friedrich Rückert. † 1866.
20.
2. D mächtger Herrscher ohne
3301 Eigene Melodie. 59.
Heere, gewaltger Kämpfer ohne Gottes Sohn ist kommen uns
Speere, o Friedensfürst von großer Macht! Es wollen dir der Erde Herren den Weg zu deinem Throne sperren, doch du gewinnst ihn ohne Schlacht.
zum Heil und Frommen hier auf diese Erden uns gleich an Gebärden, daß er uns von Sünde freie und entbinde.


